M539 Restorations: Mut zum Bentley
Wenn wir ehrlich sind, dann standen wir alle schon mal vor Projekten, bei denen unser Verstand und das Umfeld brüllten: „Lauf, so schnell du kannst!" Meistens taten wir das dann auch. Und bereuen es heute immer noch.
Sreten Milisavljević macht genau das Gegenteil. In der BMW-Szene kennt ihn jeder. Er stürzt sich in Projekte, die kein vernünftiger Mensch anfassen würde: vermeintlich unrettbare Klassiker mit V12-Motoren, oder wie in diesem Fall, einen völlig vernachlässigten Bentley W12 Continental Flying Spur. Jeder hätte einen Bogen darum gemacht. Sreten geht rein.
Wenn wir ehrlich sind, dann standen wir alle schon mal vor Projekten, bei denen unser Verstand und das Umfeld brüllten: „Lauf, so schnell du kannst!" Meistens taten wir das dann auch. Und bereuen es heute immer noch.
Sreten Milisavljević macht genau das Gegenteil. In der BMW-Szene kennt ihn jeder. Er stürzt sich in Projekte, die kein vernünftiger Mensch anfassen würde: vermeintlich unrettbare Klassiker mit V12-Motoren, oder wie in diesem Fall, einen völlig vernachlässigten Bentley W12 Continental Flying Spur. Jeder hätte einen Bogen darum gemacht. Sreten geht rein.
Was ihn so großartig macht, ist seine flapsige, aber immer ehrliche Art, gepaart mit höchster Akribie und kreativer Handwerkskunst. Er schaut sich ein kaputtes, teures, komplexes Problem an, schätzt es nüchtern ein und fängt an. Mit dem Anspruch, es am Ende besser hinzukriegen, als der Hersteller es damals im Werk getan hat. Kein Wunder, dass selbst offizielle BMW-Händler und Sammler längst auf ihn aufmerksam wurden.
Das Faszinierende: Sreten kommt aus der IT, nicht aus dem Schrauberhandwerk. Er ist Autodidakt, seine Lehrmeister waren Foren und YouTube. Sein Kanal M539 Restorations, benannt nach der Zulassungsbezeichnung seines BMW M5 E39, folgt keinem Algorithmus. Die Restauration gibt das Tempo vor. Er macht die Dinge einfach so, wie wir sie im besten Fall auch gerne machen würden.
Was hält uns eigentlich davon ab?
Audi Nuvolari: 1.001 PS
Audi präsentiert mit dem Nuvolari seinen ersten Supersportwagen mit High-Performance-Hybridantrieb. Benannt nach der Rennfahrer-Legende Tazio Nuvolari, bricht das Modell alle internen Rekorde: Mit einer Systemleistung von 1.001 PS (736 kW) und einer Höchstgeschwindigkeit von über 350 km/h ist er das schnellste und stärkste Serienfahrzeug der Markengeschichte. Der Nuvolari ist weltweit auf streng 499 Exemplare limitiert, die Auslieferung beginnt im ersten Halbjahr 2027.
Audi präsentiert mit dem Nuvolari seinen ersten Supersportwagen mit High-Performance-Hybridantrieb. Benannt nach der Rennfahrer-Legende Tazio Nuvolari, bricht das Modell alle internen Rekorde: Mit einer Systemleistung von 1.001 PS (736 kW) und einer Höchstgeschwindigkeit von über 350 km/h ist er das schnellste und stärkste Serienfahrzeug der Markengeschichte. Der Nuvolari ist weltweit auf streng 499 Exemplare limitiert, die Auslieferung beginnt im ersten Halbjahr 2027.
Fahrleistungen: In 2,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h, die 200-km/h-Marke fällt nach 6,8 Sekunden. Das technologische Herzstück ist ein 4,0-Liter-V8-Biturbo-Mittelmotor mit 800 PS (588 kW), der bis zu 10.000 U/min dreht. Unterstützt wird er von drei Axialfluss-Elektromotoren (zwei an der Vorderachse, einer am Getriebe). Um diese Urgewalt zu bändigen, feiert das Allradsystem „quattro predictive ride“ Premiere, das Grip-Verluste berechnet und korrigiert, bevor das Auto rutscht. Die komplett aus Carbon gefertigte Außenhaut ist im exklusiven Farbton Titanium lackiert – ein direkter Vorbote auf Audis kommenden Formel-1-Einstieg.
Und wem die 1.001 PS bekannt vorkommen: Der 2005 Bugatti Veyron 16.4 debütierte ebenfalls mit 1.001 PS und schaffte es mit seinem 8,0-Liter-W16-Motor mit vier Turboladern auf der Geraden auf über 400 km/h. Der Audi Nuvolari hingegen rasiert den Bugatti auf der Rennstrecke, weil er für die Kurven gebaut wurde, nicht für die Gerade.
Via Audi.
Son Of Cobra: Art Of Less
Automotive meets Surfboards: “A Son of Cobra BMW 2002 is where vintage racing meets modern design. With a carbon fiber body weighing around 800 kilograms and engines pushing 200-250 horsepower, the power-to-weight ratio rivals classic racers—but the experience goes further.“
Automotive meets Surfboards: “A Son of Cobra BMW 2002 is where vintage racing meets modern design. With a carbon fiber body weighing around 800 kilograms and engines pushing 200-250 horsepower, the power-to-weight ratio rivals classic racers—but the experience goes further.“
Via Son Of Cobra. Mehr zum Modell BMW 2002 (cj_id_2003, Chromjuwelen Index).
Ich weiß, wo Du wohnst.
Charlie Osborne publizierte jüngst für ZDNET einen Artikel, der es in sich hat. „Your car is following you – how to reclaim your data privacy on the open road“ fasst zusammen, mit welchen Technologien welche Daten gesammelt werden, wohin sie gehen – und was man als Fahrzeugbesitzer dagegen tun kann.
Charlie Osborne publizierte jüngst für ZDNET einen Artikel, der es in sich hat. „Your car is following you – how to reclaim your data privacy on the open road“ fasst zusammen, mit welchen Technologien welche Daten gesammelt werden, wohin sie gehen – und was man als Fahrzeugbesitzer dagegen tun kann.
Zu den Aggregatoren gehören Infotainment-, Synchronisations- und Überwachungssysteme, Navigation, Kartierung, Sensoren, Onboard-Kameras und Rettungsdienste. Dazu kommen Black Boxes, die das Fahrverhalten überwachen.
Gesammelt werden nicht nur Standorte, Ziele und Reiserouten, sondern auch allerhand Daten zur eigenen Person sowie Audioaufnahmen, Telefon- und Infotainmentdaten. Ach ja, und dann natürlich auch noch technische Daten zu dem Fahrzeug selbst.
Etwas unklarer wird es allerdings bei der Frage, wohin die Daten dann fließen. Denn im Gegensatz zu Online-Diensten, Mobilfunkentwicklern und Herstellern von Verbrauchergeräten nutzen Fahrzeughersteller rechtliche Grauzonen und extrem intransparente Einwilligungserklärungen oft schamlos aus. Hier herrscht in der Praxis noch juristischer Wildwuchs, sehr zur Freude halbseidener Datenbroker, die längst solche Daten im Angebot haben. Vielleicht ja auch Ihre?
Als Einzelner kann man selbst nur wenig gegen diese digitale Überwachung ausrichten. Sicher, man sollte sich ein Smart Car besser nur von einer Marke kaufen, der man auch vertraut. Ebenso empfiehlt sich eine Recherche zu dem Hersteller, um besser einschätzen zu können, wie er zum Thema Datenschutz steht. Und dann bleiben noch die Apps selber, die man in Bezug auf die Datenweitergabe überprüfen sollte.
Ganz klar: Moderne Technologien haben ihren Preis. Am Ende muss jeder selber entscheiden, was er für welche Funktion freigeben möchte – und ob es das wert ist. Übergreifend stellen sich mir zwei Fragen: Werde ich überhaupt das Gefühl haben, dass ich das Auto besitze (wo ich doch in Bezug auf die meisten Funktionen vom Hersteller abhängig bleiben werde), und was passiert eigentlich, wenn ein Hersteller – wie kürzlich Fisker – pleitegeht oder mein Modell schlichtweg nicht mehr supportet wird?
Keine Lust auf Blecharbeiten? Wie wäre es mit einer nagelneuen Klassiker-Karosserie?
Rost ist der unweigerliche Endgegner. Reparaturen sind zumeist aufwändig, Karosseriebauspezialisten rar (ich spreche da aus Erfahrung) und jeder noch so kleine Eingriff zieht einen unschönen Rattenschwanz aus Lackierung und Versiegelung hinter sich her. Ganz zu schweigen von den Kosten.
Rost ist der unweigerliche Endgegner. Reparaturen sind zumeist aufwändig, Karosseriebauspezialisten rar (ich spreche da aus Erfahrung) und jeder noch so kleine Eingriff zieht einen unschönen Rattenschwanz aus Lackierung und Versiegelung hinter sich her. Ganz zu schweigen von den Kosten.
Warum also mühsam flicken, wenn man auch einfach frisch anfangen kann? Genau diese Abkürzung machen Anbieter wie die Jiangsu Juncheng Vehicle Industry Co., Ltd. jetzt möglich: Sie replizieren klassische Karosserien im großen Stil. Aktuell im Angebot: Ford Bronco, Land Rover Defender, Datsun/Nissan 240Z, Toyota AE86. In Arbeit sind Ford Mustang, Porsche 964 und Mercedes-Benz SL. Die Preise für eine Karosserie starten bei unter 10.000 US-Dollar.
Larry Chen hat diesen neuen Markt für Hagerty porträtiert und geht dabei auch der Frage nach, ob es eigentlich opportun ist, einen Nachbau zu nutzen. Der Markt hat das längst beantwortet: Jüngst wechselte ein Ford Bronco bei Barrett-Jackson für 400.000 US-Dollar den Besitzer, der auf einer Juncheng-Karosserie basierte.
Viel aufregender finde ich ja den Gedanken, auf so einer Karosserie gleich ein eChromjuwel zu bauen …
Ferrari LUCE: Auf die inneren Werte kommt es an
Die Hölle friert zu: Ferrari hat gerade seinen ersten Vollstromer präsentiert.
Die Hölle friert zu: Ferrari hat gerade seinen ersten Vollstromer präsentiert.
Über das Äußere lässt sich vortrefflich streiten, Jony Ive und Marc Newson (LoveFrom) hin oder her. Das Cockpit ist allerdings sensationell. Spannend ist, dass Ferrari physische Schalter und Knöpfe verbaut hat. Das, wovon die meisten Strom-Piloten träumen.
