Erst Smart-TV, dann Roborock: Wann Auto?
Hat eigentlich schon mal jemand die Software eines modernen Fahrzeugs re-engineered? Ich frage für einen Freund …
Warum Marke und Wissensarchitektur dasselbe Fundament teilen
Vor einiger Zeit habe ich über meinen Selbstversuch mit einem kognitiven Betriebssystem geschrieben. Es ging mir dabei vor allem um meine eigene Werkbank: Wie bringe ich meinem System meinen Fingerprint bei, wie nutze ich einen Agenten als Schleifstein, und lohnt sich überhaupt die kognitive Fleißarbeit?
Ich endete mit der Frage, wer überhaupt so ein Setup braucht. Langsam wird das Bild klarer. Denn das Problem, an dem ich geschliffen habe, ist exakt dasselbe Problem, vor dem heute jedes mittelständische B2B-Unternehmen steht. Nur eben eine Nummer größer.
tl;dr.: Eigentlich braucht jede Unternehmung ein System, das das eigene Wissen strukturiert und kuratiert – egal ob Konzern, KMU oder Solopreneur. Ansonsten kann man sich die Investitionen auch gleich sparen. Und an dieser Stelle schon mal soviel: Die Lösung kommt nicht aus der IT-Abteilung.
Der Selbstversuch mit einem kognitiven Betriebssystem
Kürzlich habe ich hier mein AI-Setup beschrieben. Es besteht aus einem lokalen Markdown-Vault in Obsidian, einem persistenten autonomen Agenten (Hermes Agent) und der Rechenleistung von Gemini. Mein Ziel: Anti-Lock-In, Datensouveränität, das Konservieren von Prozesslogik und das Schützen des eigenen geistigen Eigentums.
Ich arbeite mit diesem Setup seitdem fast täglich, und es macht, was es soll. Sogar das LLM-Hopping funktioniert völlig problemlos. Doch je mehr Ergebnisse ich produziere, desto mehr frage ich mich, wie ich ihm das Lernen noch besser beibringen kann.
Recursive Intelligence: Meine KI soll lernen
In meiner Arbeit als Markenstratege geht es selten um schnelle Antworten, sondern vielmehr um Nachdenken und “Synthetisieren”, also das Zusammenfassen von verschiedenen Informationen und Fakten zu einer neuen, einheitlichen Sache. Komplexe Markt- und Umfeldanalysen, scharfe Positionierungen und strategische Perspektivenwechsel entstehen nicht auf Knopfdruck in einer Prompt-Zeile. Sie erfordern kontinuierliches Hinterfragen, das Verknüpfen von branchenspezifischem Kontext und das schrittweise Schärfen von Argumenten.
synthszr killt meinen Feedreader
Seit dem Google Reader verfolge ich rund 1.000 Quellen aus den Bereichen Tech, News und Automotive. Die tägliche Lektüre ist längst Routine und hilft mir bei der Mustererkennung und beim Bau von Positionierungen und Markenstrategien.
Jetzt hadere ich schon länger mit dieser Feedreader-Lösung. Mal ganz davon abgesehen, dass der zeitliche Aufwand in keinem Verhältnis zum Ergebnis steht, beschleicht mich das Gefühl, dass Feeds nicht mehr die "Single Source" sind.
Ich weiß, wo Du wohnst.
Charlie Osborne publizierte jüngst für ZDNET einen Artikel, der es in sich hat. „Your car is following you – how to reclaim your data privacy on the open road“ fasst zusammen, mit welchen Technologien welche Daten gesammelt werden, wohin sie gehen – und was man als Fahrzeugbesitzer dagegen tun kann.
Alex M H Smith: The death of strategy
Wenn es um Strategie geht, führt kein Weg an Alex M H Smith und seinem Buch «No Bullsh*t Strategy» vorbei. Dabei ist es weniger sein Prozess, der mich inspiriert, als viel mehr seine scharfe Beobachtungsgabe und Wortwitz.
Ich verfolge seine Arbeit seit gut zwei Jahren. Er ist äußerst rührig auf LinkedIn und Substack. Besonders seine Strategy-PDFs auf LinkedIn sind absolut beachtenswert.
Tech Bro Topia
[…] „Tech Bro Topia“ setzt sich unter anderem mit den Denkmustern von Elon Musk, J.D. Vance und den Einflüssen des Risikokapitalgebers Marc Andreessen und des neo-reaktionären Vordenkers Curtis Yarvin auseinander. Das Deutschlandfunk-Rechercheteam hat dafür über Monate die Strukturen und historischen Bezüge der „Tech Bros“ untersucht und mit hochrangigen Gesprächsgästen aus dem In- und Ausland gesprochen. […]
AI Slop: Die Revolution frisst ihre Kinder
John Oliver bringt pointiert auf den Punkt, was alle fühlen: Billige KI-Inhalte verstopfen nicht nur das Netz, sondern auch den Verstand.
