Fixing the unfixable: 1995 BMW 850CSi (E31)
Sreten Milisavljević hatten wir hier schon mal. Damals arbeitete er sich an einem extrem vernachlässigten Bentley W12 Continental Flying Spur ab.
Dieses Mal kümmert er sich um einen 1995er BMW 850CSi (E31) in Santoriniblau. Und als ob man nicht mit der normalen Technik schon genug zu tun hätte: Dieser seltene und handgeschaltete BMW V12 8er verfügt auch noch über eine Aktive Hinterachs-Kinematik (AHK), für die es natürlich keine Ersatzteile mehr gibt. Dass das Ganze dann auch noch in den USA und unter ziemlichem Zeitdruck stattfindet, ist dann schon beinahe eine Randnotiz.
Sreten Milisavljević hatten wir hier schon mal. Damals arbeitete er sich an einem extrem vernachlässigten Bentley W12 Continental Flying Spur ab.
Dieses Mal kümmert er sich um einen 1995er BMW 850CSi (E31) in Santoriniblau. Und als ob man nicht mit der normalen Technik schon genug zu tun hätte: Dieser seltene und handgeschaltete BMW V12 8er verfügt auch noch über eine Aktive Hinterachs-Kinematik (AHK), für die es natürlich keine Ersatzteile mehr gibt. Dass das Ganze dann auch noch in den USA und unter ziemlichem Zeitdruck stattfindet, ist dann schon beinahe eine Randnotiz.
Ich könnte Sreten stundenlang zusehen. Warum? Weil er authentisch ist und stoisch sein Ding macht. No polished shit, no creator-hype. Es ist die pure Freude und seine Dankbarkeit, die mich berührt. Er liebt die Autos wirklich. Er hat Respekt vor dem Engineering.
Durch die Chromjuwelen habe ich in viele Garagen schauen dürfen, aber so jemanden wie Sreten findet man selten. Die Art, wie er sich beim Einarbeiten in eine neue Aufgabe selbst vergisst, ist pure Inspiration.
Ob ich ihm eigentlich meinen 1997er BMW 740i (E38) auch zur Überholung geben könnte?
Simon Gluckman: "These cars not driven, to me, is a crime."
So sieht Leidenschaft aus.
Tony Thacker und Simon Gluckman für MotorTrend.
1991 Mercedes-Benz 190 E 2.6 vs. Enshittification
“Enshittification” beschreibt den systematischen Qualitätsverfall von digitalen Diensten, Apps und Produkten, der durch Gewinnmaximierung statt Kundennutzen getrieben wird.
Quincy Sandbank erweitert jetzt den von Cory Doctorow etablierten Begriff auf moderne Produkte wie beispielsweise Autos. Was erschreckend gut funktioniert.
“Enshittification” beschreibt den systematischen Qualitätsverfall von digitalen Diensten, Apps und Produkten, der durch Gewinnmaximierung statt Kundennutzen getrieben wird.
Quincy Sandbank erweitert jetzt den von Cory Doctorow etablierten Begriff auf moderne Produkte wie beispielsweise Autos. Was erschreckend gut funktioniert.
Ein Grund mehr, den 1997 E38 weiter zu fahren.
M539 Restorations: Mut zum Bentley
Wenn wir ehrlich sind, dann standen wir alle schon mal vor Projekten, bei denen unser Verstand und das Umfeld brüllten: „Lauf, so schnell du kannst!" Meistens taten wir das dann auch. Und bereuen es heute immer noch.
Sreten Milisavljević macht genau das Gegenteil. In der BMW-Szene kennt ihn jeder. Er stürzt sich in Projekte, die kein vernünftiger Mensch anfassen würde: vermeintlich unrettbare Klassiker mit V12-Motoren, oder wie in diesem Fall, einen völlig vernachlässigten Bentley W12 Continental Flying Spur. Jeder hätte einen Bogen darum gemacht. Sreten geht rein.
Irgendwie habe ich einen Faible für Sreten Milisavljević. Er ist in der BMW-Szene bestens bekannt, schert sich aber herzlich wenig darum. Er nimmt sich selbst nicht so ernst, arbeitet dafür aber mit einer Akribie, die mich immer wieder beeindruckt.
Sreten kümmert sich um Projekte, die kein vernünftiger Mensch anfassen würde. Sein aktuelles Projekt: ein Bentley W12 Continental Flying Spur, um den jeder einen großen Bogen gemacht hätte.
Spannend ist, dass sein Kanal M539 Restorations, benannt nach der Zulassungsbezeichnung seines BMW M5 E39, keinem Algorithmus folgt. Die Restauration gibt stattdessen das Tempo vor. Und gerade das finde ich erfrischend ehrlich – und souverän.
Ich fiebere mit ihm mit. Und ich freue mich aufrichtig für ihn, wenn es klappt. Kein Neid, einfach Freude. Und insgeheim? Ich würde auch gerne solche Projekte machen.
Son Of Cobra: Art Of Less
Automotive meets Surfboards: “A Son of Cobra BMW 2002 is where vintage racing meets modern design. With a carbon fiber body weighing around 800 kilograms and engines pushing 200-250 horsepower, the power-to-weight ratio rivals classic racers—but the experience goes further.“
Automotive meets Surfboards: “A Son of Cobra BMW 2002 is where vintage racing meets modern design. With a carbon fiber body weighing around 800 kilograms and engines pushing 200-250 horsepower, the power-to-weight ratio rivals classic racers—but the experience goes further.“
Via Son Of Cobra. Mehr zum Modell BMW 2002 (cj_id_2003, Chromjuwelen Index).
Keine Lust auf Blecharbeiten? Wie wäre es mit einer nagelneuen Klassiker-Karosserie?
Rost ist der unweigerliche Endgegner. Reparaturen sind zumeist aufwändig, Karosseriebauspezialisten rar (ich spreche da aus Erfahrung) und jeder noch so kleine Eingriff zieht einen unschönen Rattenschwanz aus Lackierung und Versiegelung hinter sich her. Ganz zu schweigen von den Kosten.
Rost ist der unweigerliche Endgegner. Reparaturen sind zumeist aufwändig, Karosseriebauspezialisten rar (ich spreche da aus Erfahrung) und jeder noch so kleine Eingriff zieht einen unschönen Rattenschwanz aus Lackierung und Versiegelung hinter sich her. Ganz zu schweigen von den Kosten.
Warum also mühsam flicken, wenn man auch einfach frisch anfangen kann? Genau diese Abkürzung machen Anbieter wie die Jiangsu Juncheng Vehicle Industry Co., Ltd. jetzt möglich: Sie replizieren klassische Karosserien im großen Stil. Aktuell im Angebot: Ford Bronco, Land Rover Defender, Datsun/Nissan 240Z, Toyota AE86. In Arbeit sind Ford Mustang, Porsche 964 und Mercedes-Benz SL. Die Preise für eine Karosserie starten bei unter 10.000 US-Dollar.
Larry Chen hat diesen neuen Markt für Hagerty porträtiert und geht dabei auch der Frage nach, ob es eigentlich opportun ist, einen Nachbau zu nutzen. Der Markt hat das längst beantwortet: Jüngst wechselte ein Ford Bronco bei Barrett-Jackson für 400.000 US-Dollar den Besitzer, der auf einer Juncheng-Karosserie basierte.
Viel aufregender finde ich ja den Gedanken, auf so einer Karosserie gleich ein eChromjuwel zu bauen …
