M539 Restorations: Mut zum Bentley
Wenn wir ehrlich sind, dann standen wir alle schon mal vor Projekten, bei denen unser Verstand und das Umfeld brüllten: „Lauf, so schnell du kannst!" Meistens taten wir das dann auch. Und bereuen es heute immer noch.
Sreten Milisavljević macht genau das Gegenteil. In der BMW-Szene kennt ihn jeder. Er stürzt sich in Projekte, die kein vernünftiger Mensch anfassen würde: vermeintlich unrettbare Klassiker mit V12-Motoren, oder wie in diesem Fall, einen völlig vernachlässigten Bentley W12 Continental Flying Spur. Jeder hätte einen Bogen darum gemacht. Sreten geht rein.
Irgendwie habe ich einen Faible für Sreten Milisavljević. Er ist in der BMW-Szene bestens bekannt, schert sich aber herzlich wenig darum. Er nimmt sich selbst nicht so ernst, arbeitet dafür aber mit einer Akribie, die mich immer wieder beeindruckt.
Sreten kümmert sich um Projekte, die kein vernünftiger Mensch anfassen würde. Sein aktuelles Projekt: ein Bentley W12 Continental Flying Spur, um den jeder einen großen Bogen gemacht hätte.
Spannend ist, dass sein Kanal M539 Restorations, benannt nach der Zulassungsbezeichnung seines BMW M5 E39, keinem Algorithmus folgt. Die Restauration gibt stattdessen das Tempo vor. Und gerade das finde ich erfrischend ehrlich – und souverän.
Ich fiebere mit ihm mit. Und ich freue mich aufrichtig für ihn, wenn es klappt. Kein Neid, einfach Freude. Und insgeheim? Ich würde auch gerne solche Projekte machen.
Son Of Cobra: Art Of Less
Automotive meets Surfboards: “A Son of Cobra BMW 2002 is where vintage racing meets modern design. With a carbon fiber body weighing around 800 kilograms and engines pushing 200-250 horsepower, the power-to-weight ratio rivals classic racers—but the experience goes further.“
Automotive meets Surfboards: “A Son of Cobra BMW 2002 is where vintage racing meets modern design. With a carbon fiber body weighing around 800 kilograms and engines pushing 200-250 horsepower, the power-to-weight ratio rivals classic racers—but the experience goes further.“
Via Son Of Cobra. Mehr zum Modell BMW 2002 (cj_id_2003, Chromjuwelen Index).
Keine Lust auf Blecharbeiten? Wie wäre es mit einer nagelneuen Klassiker-Karosserie?
Rost ist der unweigerliche Endgegner. Reparaturen sind zumeist aufwändig, Karosseriebauspezialisten rar (ich spreche da aus Erfahrung) und jeder noch so kleine Eingriff zieht einen unschönen Rattenschwanz aus Lackierung und Versiegelung hinter sich her. Ganz zu schweigen von den Kosten.
Rost ist der unweigerliche Endgegner. Reparaturen sind zumeist aufwändig, Karosseriebauspezialisten rar (ich spreche da aus Erfahrung) und jeder noch so kleine Eingriff zieht einen unschönen Rattenschwanz aus Lackierung und Versiegelung hinter sich her. Ganz zu schweigen von den Kosten.
Warum also mühsam flicken, wenn man auch einfach frisch anfangen kann? Genau diese Abkürzung machen Anbieter wie die Jiangsu Juncheng Vehicle Industry Co., Ltd. jetzt möglich: Sie replizieren klassische Karosserien im großen Stil. Aktuell im Angebot: Ford Bronco, Land Rover Defender, Datsun/Nissan 240Z, Toyota AE86. In Arbeit sind Ford Mustang, Porsche 964 und Mercedes-Benz SL. Die Preise für eine Karosserie starten bei unter 10.000 US-Dollar.
Larry Chen hat diesen neuen Markt für Hagerty porträtiert und geht dabei auch der Frage nach, ob es eigentlich opportun ist, einen Nachbau zu nutzen. Der Markt hat das längst beantwortet: Jüngst wechselte ein Ford Bronco bei Barrett-Jackson für 400.000 US-Dollar den Besitzer, der auf einer Juncheng-Karosserie basierte.
Viel aufregender finde ich ja den Gedanken, auf so einer Karosserie gleich ein eChromjuwel zu bauen …
Will it run? Bring back the dead!
Irgendwie habe ich einen Faible für die ganzen Hartgesottenen, die Autos aus den Wäldern ziehen, sie zum Laufen bringen und dann damit nach Hause fahren. Es imponiert mir, wenn jemand die Fahrzeuge, die zum Sterben zurückgelassen wurden, wieder zum Laufen bringt. Irgendwas daran macht mich immer glücklich.
Irgendwie habe ich einen Faible für die ganzen Hartgesottenen, die Autos aus den Wäldern ziehen, sie zum Laufen bringen und dann damit nach Hause fahren. Es imponiert mir, wenn jemand die Fahrzeuge, die zum Sterben zurückgelassen wurden, wieder zum Laufen bringt. Irgendwas daran macht mich immer glücklich.
Sicher, aus den US-Car-Kreisen kennt man das schon länger. Da ist die Technik überschaubarer. Aber einen verwaisten BMW E38 750iL V12 wieder auf die Straße zu bringen, dazu gehört schon was.
Kraftfahrzeug – Eine deutsche Liebe
[…] Der Dokumentarfilm geht der deutschen Liebe zum Automobil auf den Grund: Zwischen Auto-Fetisch und Verkehrswende begegnen dem Publikum Enthusiasten wie Ulf Poschardt sowie Kritikerinnen wie Katja Diehl. […]
“[…] Der Dokumentarfilm geht der deutschen Liebe zum Automobil auf den Grund: Zwischen Auto-Fetisch und Verkehrswende begegnen dem Publikum Enthusiasten wie Ulf Poschardt sowie Kritikerinnen wie Katja Diehl. Autohersteller gestatten zudem seltene Einblicke in ihre Tricks der emotionalen Verführung. Das Auto fasziniert rund 140 Jahre nach seiner Entstehungsgeschichte noch immer. Die Zahl der Fahrzeuge in Deutschland stieg 2024 auf ein Rekordhoch. Manche verehren es gar als Kultobjekt oder sehen in ihm ein Familienmitglied. Doch das Auto polarisiert auch wie kaum ein anderer Gegenstand. Welches emotionale Verhältnis haben die Deutschen zum Auto? […]”
AI Slop: Die Revolution frisst ihre Kinder
John Oliver bringt pointiert auf den Punkt, was alle fühlen: Billige KI-Inhalte verstopfen nicht nur das Netz, sondern auch den Verstand.
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Via Trending Topics.
