synthszr killt meinen Feedreader
Seit dem Google Reader verfolge ich rund 1.000 Quellen aus den Bereichen Tech, News und Automotive. Die tägliche Lektüre ist längst Routine und hilft mir bei der Mustererkennung und beim Bau von Positionierungen und Markenstrategien.
Jetzt hadere ich schon länger mit dieser Feedreader-Lösung. Mal ganz davon abgesehen, dass der zeitliche Aufwand in keinem Verhältnis zum Ergebnis steht, beschleicht mich das Gefühl, dass Feeds nicht mehr die "Single Source" sind.
Seit dem Google Reader verfolge ich rund 1.000 Quellen aus den Bereichen Tech, News und Automotive. Die tägliche Lektüre ist längst Routine und hilft mir bei der Mustererkennung und beim Bau von Positionierungen und Markenstrategien. Die Artikel, die ich als relevant erachte, publiziere ich im Anschluss in einem Flipboard-Magazin und automatisiert auch auf Mastodon.
Jetzt hadere ich schon länger mit dieser Feedreader-Lösung. Mal ganz davon abgesehen, dass der zeitliche Aufwand in keinem Verhältnis zum Ergebnis steht, beschleicht mich das Gefühl, dass Feeds nicht mehr die "Single Source" sind. Jedes Unternehmen sendet längst autark über alle möglichen Kanäle, etwa Newsletter, Substack oder LinkedIn. Mein Eindruck ist, dass ich mit dem Feedreader nur einen, manchmal etwas veralteten, Ausschnitt sehe.
Also überlege ich, ob ich mir nicht einen AI-Workaround bauen sollte, der mich täglich mit den relevantesten Informationen versorgt. Maßgeschneidert auf meine Bedürfnisse und Interessen, zusammengetragen aus unterschiedlichen Kanälen und Medien.
Genau das hat Mattes Schrader mit synthszr gemacht. Mattes prägt die deutsche Digitalszene seit über 20 Jahren, von SinnerSchrader bis Accenture Song, jetzt mit OH-SO. synthszr versorgt Abonnenten täglich mit einer Zusammenfassung aller relevanten Artikel, inklusive Einordnung und Interpretation. Angeboten in verschiedenen Sprachen, bis hin zu Plattdeutsch. Doch der eigentliche Clou aber ist, dass man das tägliche Newsupdate auch per Podcast abonnieren kann. Hosts sind zwei AIs, die sich selber nicht ganz für voll nehmen.
In Folge 230 des Marketing Transformation Podcasts mit Erik Siekmann berichtet Mattes Schrader, wie er synthszr gebaut hat, was sehr hörenswert ist.
Mein Feedreader hat jedenfalls schlechte Karten ...
