Ich weiß, wo Du wohnst.
Charlie Osborne publizierte jüngst für ZDNET einen Artikel, der es in sich hat. „Your car is following you – how to reclaim your data privacy on the open road“ fasst zusammen, mit welchen Technologien welche Daten gesammelt werden, wohin sie gehen – und was man als Fahrzeugbesitzer dagegen tun kann.
Charlie Osborne publizierte jüngst für ZDNET einen Artikel, der es in sich hat. „Your car is following you – how to reclaim your data privacy on the open road“ fasst zusammen, mit welchen Technologien welche Daten gesammelt werden, wohin sie gehen – und was man als Fahrzeugbesitzer dagegen tun kann.
Zu den Aggregatoren gehören Infotainment-, Synchronisations- und Überwachungssysteme, Navigation, Kartierung, Sensoren, Onboard-Kameras und Rettungsdienste. Dazu kommen Black Boxes, die das Fahrverhalten überwachen.
Gesammelt werden nicht nur Standorte, Ziele und Reiserouten, sondern auch allerhand Daten zur eigenen Person sowie Audioaufnahmen, Telefon- und Infotainmentdaten. Ach ja, und dann natürlich auch noch technische Daten zu dem Fahrzeug selbst.
Etwas unklarer wird es allerdings bei der Frage, wohin die Daten dann fließen. Denn im Gegensatz zu Online-Diensten, Mobilfunkentwicklern und Herstellern von Verbrauchergeräten nutzen Fahrzeughersteller rechtliche Grauzonen und extrem intransparente Einwilligungserklärungen oft schamlos aus. Hier herrscht in der Praxis noch juristischer Wildwuchs, sehr zur Freude halbseidener Datenbroker, die längst solche Daten im Angebot haben. Vielleicht ja auch Ihre?
Als Einzelner kann man selbst nur wenig gegen diese digitale Überwachung ausrichten. Sicher, man sollte sich ein Smart Car besser nur von einer Marke kaufen, der man auch vertraut. Ebenso empfiehlt sich eine Recherche zu dem Hersteller, um besser einschätzen zu können, wie er zum Thema Datenschutz steht. Und dann bleiben noch die Apps selber, die man in Bezug auf die Datenweitergabe überprüfen sollte.
Ganz klar: Moderne Technologien haben ihren Preis. Am Ende muss jeder selber entscheiden, was er für welche Funktion freigeben möchte – und ob es das wert ist. Übergreifend stellen sich mir zwei Fragen: Werde ich überhaupt das Gefühl haben, dass ich das Auto besitze (wo ich doch in Bezug auf die meisten Funktionen vom Hersteller abhängig bleiben werde), und was passiert eigentlich, wenn ein Hersteller – wie kürzlich Fisker – pleitegeht oder mein Modell schlichtweg nicht mehr supportet wird?
Will it run? Bring back the dead!
Irgendwie habe ich einen Faible für die ganzen Hartgesottenen, die Autos aus den Wäldern ziehen, sie zum Laufen bringen und dann damit nach Hause fahren. Es imponiert mir, wenn jemand die Fahrzeuge, die zum Sterben zurückgelassen wurden, wieder zum Laufen bringt. Irgendwas daran macht mich immer glücklich.
Irgendwie habe ich einen Faible für die ganzen Hartgesottenen, die Autos aus den Wäldern ziehen, sie zum Laufen bringen und dann damit nach Hause fahren. Es imponiert mir, wenn jemand die Fahrzeuge, die zum Sterben zurückgelassen wurden, wieder zum Laufen bringt. Irgendwas daran macht mich immer glücklich.
Sicher, aus den US-Car-Kreisen kennt man das schon länger. Da ist die Technik überschaubarer. Aber einen verwaisten BMW E38 750iL V12 wieder auf die Straße zu bringen, dazu gehört schon was.
